MALARIA Notfalltherapie

Atovaquone plus | Malarone |  (Riamet)

können als Notfalltmedikamente eingesetzt werden.
Atovaquone plus und Malarone enthalten die gleichen Medikamente in gleicher Dosis.

Merkblatt blau:  Malaria Notfallmedikament blau  (pdf, Druckversion 2018/ 2019)

die Karte zeigt die blauen Gebiete an, wo eine  Notfalltherapie empfohlen ist. 

 

Sie tragen das Notfallmedikament (Atovaquone plus Spirig HC / Malarone® )  auf sich und schützen sich vor Mückenstichen  (Netz, Müecken abstossende Mittel).
Bei Auftreten bei Fieber (>37,5 Grad C) nach Aufenthalt in Malaria Gebieten nehmen Sie das Notfallmedikament wie folgt ein:
Atovaquone plus Spirig HC (alternativ)  Malarone®: 4 Tbl pro Tag als Einzeldosis an 3 aufeinanderfolgenden Tagen.

Riamet®:
Erwachsene: 4Tbl sofort und nach 8h, dann 2mal täglich 4 Tbl an jedem der beiden folgenden Tage (insgesamt 24Tbl);

Was muss der HausARZT vor der Verschreibung wissen?
• Unverträglichkeiten von Medikamenten; EKG Veränderungen wie QT Verlängerungen?
•Schwangerschaft, Stillen (Malarone, Riamet);
•(Riamet) in der Herzkurve (EKG): verlängerte „QT Zeit“;

Mögliche Medikamenten Nebenwirkungen

Atovaquon plus Spirig / Malarone®: Bauchweh, Kopfweh, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Husten

Mephaquin

Mephaquin würde ich nicht empfehlen als Notfalltherapie wegen dem höheren Nebenwirkungsrisiko (neuropsychiatrische Symptome), auch wenn im Packungsprospekt Mephaquin als Medikament für eine Notfalltherapie aufgeführt ist. Das Risiko einer Kumulation im Körper ist noch grösser, wenn bereits Mephaquin als Vorbeugung eingenommen wurde.

© OSIR  Dr.G.Heeb,     Aug. 2018