Malarianotfalltherapie

Atovaquone plus | Malarone
Riamet

können als Notfalltherapie eingesetzt werden.
Atovaquone plus und Malarone enthalten die gleichen Medikamente in gleicher Dosis.

Die Karte zeigt die Gebiete BLAU an, wo eine  Notfalltherapie empfohlen ist.

Malaria Notfallmedikament blau  pdf

 

Malariakarte blau: Notfallmedikament; grün: Pophylaxe

Sie tragen das Notfallmedikament (Atovaquone plus Spirig HC / Malarone® / Riamet®)  auf sich und schützen sich vor Mückenstichen  (Netz, Müecken abstossende Mittel).
Bei Auftreten bei Fieber (>37,5 Grad C) nach Aufenthalt in Malaria Gebieten ohne ärztliche Hilfe nehmen Sie das Notfallmedikament wie folgt ein:
Atovaquone plus Spirig HC (alternativ)  Malarone®:
4 Tbl pro Tag als Einzeldosis an 3 aufeinanderfolgenden Tagen.

Riamet®:
Erwachsene: 4Tbl sofort und nach 8h, dann 2mal täglich 4 Tbl an jedem der beiden folgenden Tage (insgesamt 24Tbl);

Was muss der HausARZT vor der Verschreibung wissen?
• Unverträglichkeiten von Medikamenten; EKG Veränderungen wie QT Verlängerungen?
•Schwangerschaft, Stillen (Malarone, Riamet);
•(Riamet) in der Herzkurve (EKG): verlängerte „QT Zeit“;

Mögliche Medikamenten Nebenwirkungen

Atovaquon plus Spirig / Malarone®: Bauchweh, Kopfweh, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Husten

Mephaquin

Mephaquin würde ich nicht empfehlen als Notfalltherapie wegen dem höheren Nebenwirkungsrisiko (neuropsychiatrische Symptome), auch wenn im Packungsprospekt als Therapie Mephaquin aufgeführt ist. Das Risiko einer Kumulation im Körper ist noch grösser, wenn bereits Mephaquin als Vorbeugung eingenommen wurde.

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©OSIR  Dr.G.Heeb,     Juni 2018, alle Angaben ohne Gewähr